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Aus in Bremen: Für Naby Keïta gibt es wohl zwei Wechselziele

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Werder Bremen und Naby Keïta wollen getrennte Wege gehen. Für den Mittelfeldspieler könnten vor allem zwei Wechselziele infrage kommen.

Bremen – Als Werder Bremen im Sommer 2023 die ablösefreie Verpflichtung von Naby Keïta bekannt gab, wirkte der Transfer des früheren Liverpool- und Leipzig-Stars wie ein Transfercoup. Ein Jahr später lässt sich jedoch konstatieren, dass die Zusammenarbeit nicht von Erfolg gekörnt war und dementsprechend jäh wieder enden soll.

Werder und Keïta wollen sich nach einem Jahr trennen

Am Donnerstag teilte Werder Bremen mit, dass der bis zum Ende der vergangenen Saison suspendierte Mittelfeldspieler auch künftig nicht zum Kader zählen wird, sondern alleine trainieren und sich einen neuen Klub suchen wird. Sportchef Clemens Fritz erklärt gegenüber Bild: „Naby hat uns vermittelt, dass er eine neue Herausforderung annehmen möchte. Wir haben dem zugestimmt, weil wir die Situation genauso sehen und ein Wechsel die beste Lösung für alle Beteiligten ist. Sein Berater arbeitet nun daran.“

GER, 1. FBL, SV Werder Bremen vs 1. FC Koeln / 23.09.2023, wohninvest Weserstadion, Bremen, GER, 1. FBL, SV Werder Breme
Naby Keïta sucht sich einen neuen Verein. © IMAGO/nordphoto GmbH / Kokenge

Wie die Boulevardzeitung berichtet, führe die Spur der Hoffnung nun in Länder wie Katar oder Saudi-Arabien. In beiden Ländern sitzt das Geld für namhafte Spieler locker. Hat auch Keïta dort einen Markt? Fraglich ist indes, ob ein Verein aus den europäischen Top-Ligen den als verletzungsanfällig geltenden 29-Jährigen verpflichten will.

Fritz bestätigt: „Es gibt Anfragen für ihn und Gespräche“

Das Transferfenster ist in Katar noch bis zum 6. September geöffnet, in Saudi-Arabien sogar noch bis zum 6. Oktober. „Es gibt Anfragen für ihn und Gespräche“, so Fritz. Seitens des Vereins soll sich übrigens vor allem Trainer Ole Werner dafür eingesetzt haben, dass Keïta nach seinem Spiel-Boykott im vorigen April nicht wieder eingegliedert wird.

Nachdem Keïta damals erfahren hatte, dass er gegen Bayer 04 Leverkusen nicht im Kader stehen wird, stieg er anstatt in den Mannschaftsbus in sein Auto und fuhr nach Hause. In einem Jahr bei Werder Bremen bestritt der Mittelfeldakteur lediglich fünf Pflichtspiele. Sein Vertrag läuft noch bis 2026.

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