Das sagt Hürzeler zum Undav-Wechsel zum VfB Stuttgart
Brighton hat Deniz Undav nach vielen Verhandlungsrunden zum VfB Stuttgart ziehen lassen. Trainer Fabian Hürzeler ordnet den Transfer ein.
Stuttgart - Es waren wochenlange, knallharte Verhandlungen, bis der VfB Stuttgart Millionenpaket für Deniz Undav schnüren konnte. Die Schwaben lassen sich den Angreifer einen Sockelbetrag von 27 Millionen Euro kosten, mit Boni kann die Summe noch auf 30 Millionen Euro anwachsen. Fabian Hürzeler ist der neue Trainer von Brighton. Er hätte Undav gerne weiterhin in der Premier League in seinem Team gesehen.
Hürzeler erklärt, wie es zum Undav-Wechsel kam
Hürzeler ordnete bei Sky ein: „Auf der einen Seite steht der Spieler, der auf dem Platz seine Leistung bringen muss, und auf der anderen Seite der Mensch mit seinen privaten Bedürfnissen und Wünschen. In der Fußballwelt ist es entscheidend, diese beiden Aspekte sorgfältig abzuwägen: Wie wichtig ist der Spieler? Aber ebenso wichtig ist es, seine persönlichen Hintergründe zu verstehen. Ist er überhaupt in der Lage, 100% zu geben, wenn er sich privat nicht wohlfühlt?“

Der Nationalspieler hat mit öffentlichen Aussagen klargestellt, wohin es ihn zieht: „Von Brighton kam ein Jahr nichts.“ Hürzeler führte daher aus, wie es zur Entscheidung in der Causa kam: „Genau das war im Fall von Dennis Undav. Unsere Überlegung war: Wie gut können wir ihn hier integrieren? Wie sehr ist er gedanklich noch bei Brighton, oder wie stark belasten ihn private Themen? Es war mir wichtig, diese Dinge zu erkennen.“
Undav hat bis 2027 beim VfB unterschrieben
Die Sachlage war daher klar, eine Rückkehr nach einem tollen Leihjahr beim VfB konnte es unter diesen Umständen wohl nicht mehr geben. Undav hatte sich eindeutig positioniert. Hürzeler erklärte: „Ich wusste von Anfang an, dass er gerne in Stuttgart bleiben würde. Am Ende war es entscheidend, seine privaten Wünsche zu berücksichtigen, und wir haben ihm den Weg nach Stuttgart freigemacht.“ Dort hat Undav einen bis 2027 laufenden Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.