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Schalkes neue Transferstrategie: Worauf besonders Wert gelegt werden soll

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Der FC Schalke 04 hat elf externe Neuzugänge verpflichtet – und dabei offenbar eine wichtige Strategie verfolgt, die auch künftig gelten soll.

Gelsenkirchen – Mittel- bis langfristig will der FC Schalke 04 zurück in die Erfolgsspur und damit in die Bundesliga. Dementsprechend muss der Kader ausgerichtet werden. Die Sport Bild berichtet, wie die Strategie von Kaderplaner Ben Manga und Sportdirektor Marc Wilmots aussieht.

Wie Schalke das Thema Ausstiegsklauseln behandeln soll

So richtet sich der Fokus unter anderem auf Talente, die nachhaltig gefördert werden sollen. Der FC Schalke 04 hat mit den Verteidigern Felipe Sánchez (20) und Martin Wasinski (20) sowie den Offensivspielern Aris Bayindir (17), Peter Remmert (18) und Emil Højlund (19) gleich fünf vielversprechende Youngsters verpflichtet.

30.07.2024, Fussball, Saison 2024/2025, 2. Bundesliga, Training FC Schalke 04, v. l. Kaderplaner Ben Manga (FC Schalke 0
Ben Manga und Marc Wilmots gestalten den Kader des FC Schalke 04. © IMAGO / RHR-Foto

Insgesamt elf externe Neuzugänge sind in diesem Sommer zum FC Schalke 04 gestoßen. Nach Informationen der Sport Bild besitzt keiner davon eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Die Gelsenkirchener Bosse sollen auch künftig darauf verzichten wollen, Spieler mit Ausstiegsklauseln auszustatten. Doch es gebe eine „absolute Ausnahme“: Sollte ein potenzieller Top-Spieler nur zu haben sein, wenn er mit dieser Bedingung unterschreibt.

Leistungsträger sollen bleiben – größerer Suchradius bei Talenten

Zwar hieß es beim FC Schalke 04 noch vor einigen Wochen, dass kein Spieler unverkäuflich sei. Doch Beispiele wie Kenan Karaman und Derry Murkin zeigen: Leistungsträger und wichtige Stützen der Mannschaft sollen bleiben, wonach Angebote abgelehnt werden.

Bei der Suche nach verheißungsvollen Talenten scheinen die Knappen indes ihren Radius beachtlich vergrößert zu haben. Das beweist Sánchez, der aus Argentinien kam. Damit die Integration leichter läuft und die Spieler einen Marktwert generieren können, sollen sie zwei- bis dreimal pro Woche zum Deutschkurs.

Ob Königsblau so zurück zum Erfolg findet? Nach dem furiosen 5:1-Sieg zum Zweitliga-Auftakt gegen Eintracht Braunschweig gab es zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg.

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