Hamburger SV

"Auf jeden Fall": Raab will Heuer Fernandes verdrängen

Raab wechselte 2022 vom 1. FC Kaiserslautern zum HSV. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Raab wechselte 2022 vom 1. FC Kaiserslautern zum HSV. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Der HSV vollzieht einen Torwartwechsel, gegen Hannover 96 gibt es trotzdem vier Gegentore. Doch Matheo Raab zeigt sich selbstbewusst - und will Daniel Heuer Fernandes dauerhaft zwischen den Pfosten verdrängen.

Darum stand Raab gegen Hannover im HSV-Tor

Am Freitagabend musste der HSV in der 2. Bundesliga daheim eine 3:4-Niederlage gegen Hannover 96 hinnehmen. Trainer Tim Walter hatte sich dabei für einen Wechsel auf der Torwartposition entschieden: Daniel Heuer Fernandes wanderte auf die Ersatzbank, Matheo Raab startete. "Es geht darum, dass Ferro in letzter Zeit nicht an seinen Leistungs-Peak gekommen ist", erklärte Walter bei Sky. "Matze macht es über Wochen und Monate herausragend, auch in den Pokalspielen. Für Ferro ist es vielleicht ein wenig das Pech, dass er Matze im Nacken hat, aber für uns das Glück. Matze hat es einfach verdient, zu spielen."

Walter lobt Raab: "Er hat seine Sache sehr gut gemacht"

Raab habe von der Entscheidung seines Trainers erst am Spieltag "vor der Mittagspause" erfahren: "Ich habe mich brutal gefreut", sagte der 25-Jährige, der ein gutes Verhältnis zu seinem Torhüterkollegen pflegt und betonte, von Heuer Fernandes die vollste Unterstützung erhalten zu haben: "Das war für ihn sicher auch nicht einfach. Das spricht für unser Torwartteam." Zwar sei es mit den vier Gegentoren "denkbar unglücklich für ihn gelaufen", konstatierte Walter, doch Raab habe "seine Sache sehr gut gemacht". Winken nun weitere Startelfeinsätze? Raab stellte klar, dass er "auf jeden Fall" die Nummer eins bleiben wolle.

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Adrian Kühnel  
10.02.2024