Trennung beim HSV

Boldt erklärt Walter-Aus: "Ist aus dem Ruder gelaufen"

Jonas Boldt hat eng mit Tim Walter zusammengearbeitet.
Jonas Boldt hat eng mit Tim Walter zusammengearbeitet. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV hat sich nach zweieinhalb gemeinsamen Jahren von Trainer Tim Walter getrennt. Sportvorstand Jonas Boldt begründet die Entscheidung.

HSV hat die Reißleine gezogen

Der Hamburger SV hat nach einer bitteren 3:4-Niederlage gegen Hannover 96 die Reißleine gezogen und Tim Walter entlassen. Der Druck auf den Trainer wurde zuletzt immer größer. "Es war eine Entscheidung, die mir nicht leichtgefallen sind. Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren einiges aufgebaut. Wir konnten in der Stadt und bei den Menschen eine neue Euphorie entfachen", erklärte Jonas Boldt am Montagnachmittag auf einer Pressekonferenz.

HSV macht vorerst mit Polzin weiter

Der Geschäftsführer tat sich daher nicht leicht, Walter rauszuwerfen. Er erklärte aber: "Diesen Weg, den wir eingeschlagen haben, wollen wir nicht einreißen lassen. Wir haben aber die Gefahr gesehen, dass es ein Stück aus dem Ruder läuft. Deshalb haben wir uns zum Handeln gezwungen." Boldt erklärte: "Es entstand zuletzt auf den Rängen, auf dem Platz und vielleicht auch hier im engen Umfeld eine Verunsicherung. Wir haben die Stabilität und Überzeugung verloren. So eine Dynamik kann dann schnell in eine andere Richtung gehen. Wer dauerhaft nachfolgt, ist offen. Die kommende Partie bei Hansa Rostock wird vom langjährigen Co-Trainer Merlin Polzin betreut. Das hat Boldt klar und deutlich kommuniziert. 

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Christopher Michel  
12.02.2024