BVB verpasst Sieg

Kobel: "Wurden von der Bochumer Intensität völlig überrannt"

Gregor Kobel hat sich zum Unentschieden in Bochum geäußert. Foto: Getty Images.
Gregor Kobel hat sich zum Unentschieden in Bochum geäußert. Foto: Getty Images.

Borussia Dortmund ist im Derby gegen den VfL Bochum nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen. In der zweiten Halbzeit rettete Schwarzgelb ein 1:1-Remis. Laut Gregor Kobel verpasste es die Mannschaft zuvor, sich von Beginn an gegen die intensiven Bochumer zu wehren.

Edin Terzic hatte vor Spielbeginn einen besseren Auftritt von seiner Mannschaft gefordert als beim Auftaktsieg gegen den 1. FC Köln vor einer Woche, doch Borussia Dortmund wusste auch beim VfL Bochum nicht zu überzeugen. Die Gastgeber nahmen aufgrund des Treffers von Kevin Stöger nach 13 Minuten eine Führung mit in die Halbzeitpause, bis Donyell Malen in der 56. Minute sein zweites Saisontor erzielte und zumindest einen Zähler für den BVB sicherte.

Kobel: "Geht einigermaßen in Ordnung"

Bis zum Schluss erspielten sich beide Mannschaften einige gefährliche Chancen, ein Sieger wurde jedoch nicht ermittelt. Gregor Kobel äußerte sich am Sky-Mikrofon verärgert über den verpassten Sieg, ungerecht sei das Remis aber nicht, so der BVB-Keeper: "Wir können nie mit einem Unentschieden leben, wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aber wenn man sich die Chancen und die Spielanteile ansieht, geht es einigermaßen in Ordnung."

Kobel vermisst Gegenwehr

Speziell in der ersten Halbzeit hätten seine Vordermänner die nötige Gegenwehr vermissen lassen, analysierte Kobel: "In der ersten Halbzeit wurden wir von der Bochumer Intensität völlig überrannt. Sie waren frech, aggressiv, mutig, von uns hat die Gegenwehr gefehlt." In der zweiten Halbzeit habe der BVB davon profitiert, dass die Bochumer Kräfte nachgelassen hätten, betonte der Schweizer. Dennoch sei die Mannschaft künftig gefordert, von der ersten Minute an Gegenwehr zu zeigen. "Wir müssen besser dagegenhalten, solche Spiele kommen immer wieder auf uns zu", appellierte Kobel: "Wir müssen mental da sein, um zu kämpfen und eklig zu sein." Somit gibt es weiterhin viel zu tun für Terzic und die Seinen.

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Florian Bajus  
26.08.2023