BVB-Kapitän hofft auf Ende

Can zu Protesten: "Irgendwann ist mal gut"

Emre Can (r.) hofft auf ein Ende der Fan-Proteste. Foto: Getty Images.
Emre Can (r.) hofft auf ein Ende der Fan-Proteste. Foto: Getty Images.

Auch im Bundesligaspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund (1:1) äußerten die Fanszenen ihren Unmut über den geplanten Investorendeal der Deutschen Fußball Liga (DFL). BVB-Kapitän Emre Can hofft im Sinne der Spieler auf ein baldiges Ende.

An den Bundesliga-Wochenenden fällt es zunehmend schwerer, den Überblick über parallel stattfindende Spiele zu behalten. Am Samstagnachmittag wurden nur zwei von fünf Begegnungen annähernd pünktlich abgepfiffen, die restlichen Mannschaften spielten aufgrund der zahlreichen Unterbrechungen ob der Fan-Proteste selbst um 17.40 Uhr weiter. (Bericht: Warum Malen in Wolfsburg auf der Bank saß)

Emre Can hofft auf ein Ende der Proteste

Der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund beendeten beide Halbzeiten mit zehnminütiger Verzögerung. Der Spielfluss leidet ebenso an den Pausen wie der Rhythmus der Spieler, weshalb Emre Can im Interview mit Sky Sport an ein Ende der Proteste appellierte: "Ohne die Fans wäre der Fußball nicht das, was es ist, aber wenn ich meine Meinung sagen darf: Ich finde, dass irgendwann mal gut ist. Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat."

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Can: "Wir leiden darunter"

Der BVB-Kapitän ergänzte: "Wir leiden darunter. Es ist nicht einfach, auf dem Platz zu stehen und alle fünf Minuten kommt ein Tennisball, da verlierst du den Rhythmus." Gregor Kobel wies indes auf eine Beeinträchtigung für die Torhüter hin. "Wenn ich da falle oder der Ball springt bei einem Schuss auf, dann geht das nicht", sagte der Schweizer über die in Wolfsburg geworfenen Tennisbälle. Allerdings wirkt ein baldiges Ende der Proteste unwahrscheinlich.

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Florian Bajus  
17.02.2024