1.FC Kaiserslautern

"Das ist Rufmord": Grammozis wird nach Fake-News deutlich

Grammozis ist Opfer von Falschmeldungen geworden. Foto: Getty Images
Grammozis ist Opfer von Falschmeldungen geworden. Foto: Getty Images

Für den 1.FC Kaiserslautern steht am Freitagabend ein elementar wichtiges Heimspiel gegen den FC Schalke 04 an, in dem die Pfälzer die Königsblauen in der Tabelle überholen wollen. Für Dimitrios Grammozis geht es gegen seinen Ex-Klub. Die Vorbereitung wird massiv von Falschmeldungen im Internet gestört.

Ähnlicher Vorfall auf Schalke

Am Wochenende machten Meldungen die Runde, der Chefcoach sei bereits nach nur knapp anderthalb Monaten im Amt entlassen worden, nachdem mehrere Spieler bei den Verantwortlichen des FCK zur Revolte angesetzt hätten. Dabei wurde auch auf eine angebliche Nachricht des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders SWR verwiesen, die es nicht gab. "Was meine angebliche Entlassung angeht, bin ich da schon erfahren, weil mir das schon auf Schalke passiert ist. Da hat Sport1 live berichtet während eines Spiels, dass ich entlassen worden sei, obwohl das gar nicht der Fall war", erinnert der 45-Jährige im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen auf einen Vorfall im Januar 2022, bei dem der Sender auf eine Fake-Nachricht bei Twitter hereingefallen war.

"Das kann ich mir nicht gefallen lassen"

Aus Sicht von Grammozis haben die Umstände im Umfeld des FCK nun aber noch eine andere Qualität. "Ich bin keiner, der sich über öffentliche Kritik beschwert, weil ich weiß, dass das Teil des Jobs ist und dazu gehört. Aber die letzten Tage wurden Sachen berichtet, die absurd waren, Lügen, und einfach so in die Welt gesetzt wurden", so der Ex-Profi. "Das ist rufschädigend, das ist Rufmord, und das kann ich mir nicht gefallen lassen."

"Ganz klar Grenzen überschritten"

Deshalb habe er bereits juristische Schritte eingeleitet. Ob die Urheber der Falschmeldungen ob der Anonymität des Internets ausfindig gemacht werden können, sei dahingestellt. Für Grammozis geht es auch um den Grundsatz. "Kritik gehört dazu und der stelle ich mich auch, aber da wurden ganz klar Grenzen überschritten und deshalb bin ich da sehr, sehr deutlich." Es handele sich dabei nicht um ein Problem, das Kaiserslautern oder den Fußball spezifisch betreffe, sondern gesamtgesellschaftlich erkennbar sei.

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Lars Pollmann  
24.01.2024