Blamage in Leverkusen

Diese 5 Schockwerte sprechen gegen Tuchels Arbeit

Leroy Sane (r.) und der FC Bayern erlitten eine bittere Schmach in Leverkusen. Foto: Getty
Leroy Sane (r.) und der FC Bayern erlitten eine bittere Schmach in Leverkusen. Foto: Getty

Bayer Leverkusen deklassiert den FC Bayern im Topspiel mit 3:0. Die Niederlage hätte für die Münchner noch höher ausfallen können - und auch ausgewählte statistische Werte können den Bayernkosmos nur sprachlos machen.

Nur ein Schuss aufs Tor

Die Münchner brachten genau einen Schuss direkt aufs Tor von Bayer Leverkusen (Internationale Pressestimmen)! Ein absolutes Armutszeugnis für die hochdekorierte Münchner Offensivabteilung. Dieser Wert ist der absolute Tiefpunkt für den deutschen Rekordmeister in dieser Saison.

So ist auch Schockwert Nummer zwei nachvollziehbar: Die Münchner kamen auf einen expected-Goals-Wert von 0,27 - sprich, sie brachten sich in keine aussichtsreichen Abschlusspositionen. In diesem Zusammenhang ist auch der schlimme Wert für Starstürmer Harry Kane einzuordnen: Er kam nur auf 18 Ballkontakte. Die Präzision im Bayernspiel fehlte vollkommen, was auch nur sieben Prozent angekommener Flanken belegen.

Erschreckende Laufleistung der Bayernstars

Doch es wird noch peinlicher für den Abomeister aus München: Wenn es schon nicht läuft, ist Einsatz gefragt. Während Leverkusen unter der Woche ein sehr antrengendes, intensives Pokalspiel hatte, konnten die Münchner sich komplett regenerieren und auf das Topspiel vorbereiten. Zeit für viel Trainingsarbeit, so wie es Bayerncoach Thomas Tuchel liebt. Doch auch die Laufwerte schocken. Leverkusen spulte fast vier Kilometer mehr als die Bayern ab (123,3 vs. 119,6).

Keinen Plan in der Offensive, unpräzise Abspiele und nicht fit: Auch wenn sich jeder Bayernspieler selbst hinterfragen muss, so hat auch Trainer Thomas Tuchel neben taktischen Fragen einige weitere Mängel aufzuweisen.

Profile picture for user Daniel Michel
Daniel Michel  
11.02.2024