Wirbel um Stürmer

FCK-Boss Hengen: "Wir wollten Boyd behalten"

Thomas Hengen (Foto) hat über den drohenden Abgang von Terrence Boyd gesprochen. Foto: Getty Images.
Thomas Hengen (Foto) hat über den drohenden Abgang von Terrence Boyd gesprochen. Foto: Getty Images.

Terrence Boyd soll vor einem Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern zu Waldhof Mannheim stehen. Laut Geschäftsführer Thomas Hengen liegt dem Zweitligisten kein Angebot vor, dennoch strebe der Stürmer seinen Abschied an.

Die Gemüter der Fans des 1. FC Kaiserslautern waren in den vergangenen Tagen auf Social Media erhitzt. Stürmer Terrence Boyd steht laut übereinstimmenden Medienberichten nach zwei Jahren vor seinem Abschied aus der Pfalz, ihn soll es zum knapp 64 Kilometer entfernten Drittligisten Waldhof Mannheim ziehen.

Hengen: "Terrence möchte den Wechsel jetzt vorantreiben"

Gegenüber der Bild-Zeitung betonte Lauterns Geschäftsführer Thomas Hengen, der Transferwunsch gehe von der Spielerseite aus: "Wir haben Terrence nicht gesagt, er soll den Verein verlassen, im Gegenteil. Wir wollten ihn behalten, weil er auch 15 Einsätze in der Vorrunde hatte. Terrence möchte aber den Wechsel jetzt vorantreiben." Angesprochen auf Gerüchte, laut denen der Klub Updadte: Boyd angeblich in Mannheim angeboten habe, entgegnete der 49-Jährige: "So einen unseriösen Kram habe ich noch nie gehört. Es gibt keinen Verein, der seine Spieler anbietet."

"Ich habe noch kein schriftliches Angebot"

Die Transferspekulationen habe er wahrgenommen, "aber ich habe noch kein schriftliches Angebot von einem anderen Klub", ergänzte Hengen: "Verhandlungen heißt ja, man sitzt an einem Tisch und spricht über Zahlen. Aber das hatten wir jetzt noch nicht." Sollte ein Angebot für Boyd eintreffen, müsste sich der interessierte Verein auf hartnäckige Verhandlungen einstellen: "Wir wollen ihn nicht abgeben und unter bestimmten Prämissen werden wir ihn auch nicht abgeben. Es muss schon für beide Seiten passen, auch für den Verein."

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Florian Bajus  
07.01.2024