96-Chef wird deutlich

Kind: "Können nicht akzeptieren, dass man um den Klassenerhalt spielt"

Bei Hannover 96 läuft es nicht mehr rund. Foto: Getty Images.
Bei Hannover 96 läuft es nicht mehr rund. Foto: Getty Images.

Nach dem Absturz von Hannover 96 auf Tabellenplatz acht steht Stefan Leitl zum Rückrundenstart der 2. Bundesliga unter Druck. Mindestens die Rückkehr ins obere Tabellendrittel soll her, andernfalls drohen womöglich Konsequenzen.

Statt in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen zu sein und die Bundesliga-Rückkehr in Angriff zu nehmen, hat Hannover 96 zur Winterpause sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und neun Zähler Rückstand auf die direkten Aufstiegsplätze. Stefan Leitl wird mutmaßlich auch in seinem zweiten Jahr den Aufstieg verpassen, und der Druck auf den Trainer ist nach fünf sieglosen Partien deutlich gestiegen.

Kind: "Das Ziel oberes Drittel muss auf jeden Fall bleiben"

"Das Ziel oberes Drittel muss auf jeden Fall bleiben", zitiert die Neue Presse Martin Kind, dessen Ambitionen von den Resultaten nicht erfüllt werden, in Bezug auf die Zielsetzung für die Rückrunde. Ein Trainerwechsel zur Winterpause stand nicht zur Debatte, doch Leitl ist gefordert, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen und Gründe für einen Verbleib über den Sommer hinaus zu liefern.

Abstiegskampf ist tabu

"Wir können bei dem Haushalt und der angeblichen Qualität der Einzelspieler nicht akzeptieren, dass man am Ende um den Klassenerhalt spielt", machte Kind seinen Anspruch deutlich. Genau dieser Fall könnte bei einem misslungenen Start in die zweite Saisonhälfte eintreten, weil der Vorsprung auf Platz 14 nur vier Punkte beträgt und Rang 16 sieben Punkte entfernt ist. Das Blatt kann sich in der 2. Bundesliga schnell wenden - und damit auch für Leitl, der noch im Sattel sitzt.

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Florian Bajus  
28.12.2023