2. Bundesliga

Roundup: Düsseldorf mit Dämpfer im Aufstiegsrennen - 96 erkämpft Remis - St. Pauli dreht Partie

Hannover jubelt spät. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Hannover jubelt spät. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Am 21. Spieltag der 2. Bundesliga setzt sich Greuther Fürth knapp mit 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf durch. Hannover 96 erkämpft sich nach Rückstand ein 1:1 bei Jahn Regensburg und der FC St. Pauli dreht das Spiel beim 1. FC Magdeburg und siegt mit 2:1.

Fürth jubelt: Düsseldorf kann Rückstand nicht aufholen

Das Tabellenelfte Greuther Fürth empfing am 21. Spieltag das Tabellensechste Fortuna Düsseldorf. Doch in Führung gingen die Hausherren. Nach einer Flanke von Christiansen stieg Ache hoch und köpfte Fürth zur Führung (28.). Die Düsseldorfer kamen vor dem Pausenpfiff noch zu einer Chance, den Ausgleich zu erzielen. Appelkamps Abschluss am Elfmeterpunkt flog aber weit übers Tor (43.) - obwohl er sich in einer guten Schusslage befand.

Im zweiten Durchgang wurde es zunehmend spannender. Raschl leitete in der 57. Minute eine vielversprechende Offensivaktion ein. Daraufhin legte er rüber auf Ache, der mit einem Volley zum 2:0 erhöhte. Doch die Düsseldorfer ließen sich davon nicht unterkriegen. Nur zehn Minuten später wurde es wild in Fürths Strafraum, wodurch die Kugel bei Peterson landete, der ohne große Mühe aus sieben Meter einschob (67.). In der Nachspielzeit bekam de Wijs aufseiten der Düsseldorfer die Gelb-Rote Karte. Erst foulte er Griesbeck, dann meckert er hinterher (90.+4). Beim 2:1-Sieg für Fürth blieb es letztlich.

Hannover kämpft in Regensburg und belohnt sich

Jahn Regensburg hatte am Samstagmittag Hannover 96 zu Gast. Der Tabellensiebte gegen den Tabellen-18., so die Ausgangslage. Trotzdem ging der vermeintliche Underdog in Führung. Guwara schlug eine Flanke Richtung des zweiten Pfostens. Dort wollte Arrey-Mbi artistisch klären, traf dabei den Ball aber unsauber. Damit gelang die Kugel zu Singh, der mit links abzog und die Führung erzielte (15.). Die Regensburger übten im Anschluss weiter Druck aus. So beförderte Yildirim den Ball in der 41. Minute zu Singh, der wiederum zu Faber weiterleitete. Letzterer zog vom rechten Sechzehnereck ab - Zieler zeigte starke Reflexe und hatte den Ball.

Nach dem Seitenwechsel bot sich Regensburg die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Muroya zog Albers an der Hose, der daraufhin zu Boden ging. Den anschließenden Elfmeter vergab Albers allerdings, da Zieler hielt (55.). Die Führung war dementsprechend weiterhin knapp und so kamen die Hannoveraner. In der 69. Minute setzte Ernst ein Ausrufezeichen - jedoch klatschte der Ball nur gegen den Pfosten. 96 probierte es weiter, doch wie in der 77. Minute fehlte die nötige Durchschlagskraft. Teuchert ging an gleich mehreren Gegenspielern vorbei, der Abschluss wurde aber von Urbig gehalten. Die Bemühungen der Roten wurden dann doch noch belohnt. Regensburg bekam die Kugel nicht ordentlich verteidigt, wodurch sie schnell wieder bei Teuchert landete. Letzterer zog stramm aus 16 Metern ab - Urbig musste sich diesmal geschlagen geben (88.). Die 96er markierten damit doch noch einen späten Punktgewinn.

St. Pauli mit furioser erfolgreicher zweiten Hälfte in Magdeburg

Im Parallelspiel trafen der 1. FC Magdeburg und der FC St. Pauli aufeinander und damit der Tabellen-15. gegen den Tabellenneunten. Bei den Gästen kam es schon in der 13. und 14. Minute zu guten Chancen. Erst scheiterte Metcalfe knapp, dann Hartel. Bei beiden Aktion wäre mehr drinnen gewesen. Magdeburg wurde kurz darauf gefährlich. Kwarteng schloss ab, doch Vasilj war zur Stelle (17.). In der 39. Minute musste sich der St. Pauli-Keeper jedoch geschlagen geben. Conde bediente Atik, der traf aus 16 Metern per Schlenzer zur Führung.

Der FC St. Pauli konnte mit Beginn der zweiten Hälfte von Glück sprechen, dass man nicht weiter in Rückstand geriet. In der 66. Minute tauchte Castaignos frei vor Vasilj auf, der aber die Beine schnell schloss und die Situation somit entschärfte. Auf der Gegenseite konnte daraufhin auch St. Pauli gefährlich werden. Nach einer Ecke von Paqarada stieg Irvine hoch und köpfte die Gäste unbedrängt zum 1:1 (74.). Davon sichtlich beflügelt, griff St. Pauli in der 88. Minute noch einmal an. Nach einer Vorbeit von Hartel war es Medic, der das 2:1 erzielte und damit zugleich den späten Siegtreffer besiegelte.

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Adrian Kühnel  
18.02.2023