Bundesliga

Reuter wartet auf „unmoralische Angebote“ für Finnbogason

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Alfred Finnbogason schrieb am Samstag Geschichte. Der Angreifer des FC Augsburg schoss gegen den haushohen Favoriten Argentinien das erste Tor bei einer Weltmeisterschaft in der isländischen Geschichte. Der Angreifer steht in Russland im Schaufenster. Stefan Reuter ist sich der Realitäten des Marktes bewusst.

„Wenn irgendwann etwas Konkretes da sein sollte und wir glauben, dass es in die unmoralische Richtung geht, werden wir uns damit beschäftigen“, sagte der Manager der Fuggerstädter gegenüber der Bild-Zeitung über potenzielles Interesse an seinem Ausnahmeangreifer. Er stellte dabei einen Vergleich mit Abdul Rahman Baba an, der im Jahr 2015 nach nur einer starken Saison für 20 Millionen Euro Richtung FC Chelsea verließ.

„Normal, dass wir uns damit beschäftigen“

Finnbogason hat sich in Augsburg bereits über einen längeren Zeitraum bewiesen, traf vergangene Saison in 22 Bundesliga-Einsätzen zwölf mal. Reuter weiß, dass es den Spieler weg vom FCA ziehen könnte. „Wenn ein Spieler so viel verdienen kann und die Ablöse in den Bereich geht, der für uns schon bedeutend ist, dann ist es normal, dass wir uns damit beschäftigen“, sagte er. Finnbogason wurde vor dem Start der WM unter anderem mit der TSG Hoffenheim in Verbindung gebracht. Bei den Gruppenspielen gegen Nigeria am Freitag und Kroatien am kommenden Dienstag kann er sich weiter ins Gespräch bringen.

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