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Leverkusen-Star outet sich als Feierbiest: „Bin ein ziemlicher Profi“

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Bayer Leverkusen macht den Double-Sieg mit einem Triumph im DFB-Pokalfinale gegen Kaiserslautern perfekt: Ein Profi gibt bei der Feier besonders Gas.

Berlin – Es war bereits kurz nach Mitternacht, als ein sichtlich gut gelaunter Lukáš Hrádecký die Mixed-Zone des Berliner Olympiastadions betrat und zu den Reportern sprach. Kein Wunder, dass der Kapitän von Bayer Leverkusen sein breites Grinsen präsentierte. Der Finne hatte rund zwei Stunden zuvor mit der Werkself Historisches vollbracht, nämlich den Double-Sieg.

Nachdem die Leverkusener bereits die deutsche Meisterschaft hatten gewinnen können, kam am Samstagabend auch noch der DFB-Pokal hinzu. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso setzte sich gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern dank eines famosen Treffers von Mittelfeldstratege Granit Xhaka (17. Minute) mit 1:0 durch, dabei flog Leverkusens Odilon Kossounou unmittelbar vor dem Seitenwechsel vom Platz (44.).

Hofmann war von Hrádeckýs Feier-Qualitäten „überrascht“

Nach Abpfiff war die Stimmung bei Bayer 04 ausgelassen, Hrádecký ließ sich das Bier schmecken. Der Torhüter gab offen zu: „Was das Feiern angeht, bin ich ein ziemlicher Profi. Ich mache mir keine Sorgen: Heute wird wahrscheinlich eine lange Nacht.“ Trotzdem versicherte der 34-Jährige: „Morgen habe ich wieder genug Energie und Akku.“ Kraftreserven wird Hrádecký wohl noch brauchen: Am Sonntag wird in Leverkusen der Double-Sieg mit den Fans gefeiert.

Torwart Lukas HRADECKY (Bayer Leverkusen) mit Pokal, Segerehrung,Jubel,Freude,Begeisterung, Re:Patrik SCHICK (Bayer Leve
Kapitän Lukáš Hrádecký stemmt den DFB-Pokal in die Höhe. © IMAGO / Sven Simon

Dass sein Teamkollege beim Feiern den Takt vorgibt, kann Jonas Hofmann bezeugen. Während der Frage, welcher Akteur in der Leverkusener Truppe der Party-Anführer sei, lief ausgerechnet gerade Hrádecký an Hofmann vorbei. So sagte Hofmann lächelnd: „Jetzt, wo ich den sehe, würde ich Lukáš sagen. Nach Augsburg, wo wir die Meisterfeier hatten, war ich überrascht, als er und seine Familie ordentlich Gas gegeben haben. Aber ich glaube, die Finnen, die können feiern.“ Der Anlass, er gebührt es, denn es war wahrlich eine „Traumsaison“, wie Alonso den Erfolg selbst betitelte.

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